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            <title type="text">Hühner</title>
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            <title type="text">Wildvögel</title>
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                 Jedermann freut sich über den Anblick unserer heimischen Vögel im Garten und vor allem über ihren zauberhaften Gesang. Aber viele kennen unsere gefiederten Gartenbewohner nicht mehr beim Namen und vor allem nicht auseinander. Hier stellen wir ein paar der bekanntesten Wild- und Gartenvögel und ihre Besonderheiten kurz vor 
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            <title type="text">Agaporniden</title>
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                  &amp;nbsp;„Unzertrennliche“ (englisch Lovebirds)  
  Woher stammen Agaporniden und was sollten wir über sie wissen?  Agaporniden stammen ursprünglich aus Afrika und gehören zu der Gruppe der Papageien. 
 Es handelt sich bei den Agaporniden um wunderschöne, farbenprächtige Kleinpapageien, die es in vielen verschiedenen Farbschlägen gibt. Diese Vögel sind sehr neugierig und können mitunter auch ziemlich laut werden. Agaporniden nennt man auch „Unzertrennliche“ oder „Lovebirds“, da sie immer mindestens als Paar oder in Kleingruppen gehalten werden müssen. Bei einer Einzelhaltung würde ein Agapornide schnell verkümmern. Sie benötigen den ständigen Körperkontakt mit ihrem auserwählten Partner und verbringen viel Zeit mit gegenseitigem Kraulen und Gefiederpflege. 
 Die Lebenserwartung der Agaporniden liegt bei ca. 16 Jahren. 
 Ihre Körpergröße beträgt bis zu 18 cm Länge und ihr Gewicht kann bis zu 50 g betragen. 
   Wie sieht eine artgerechte Haltung zuhause aus?  Als Wohnraum dieser wunderschönen Kleinpapageien bietet sich eine große Voliere an, in der die Vögel wenigstens ein bisschen umherfliegen können. Wobei die Vögel es nicht nur lieben, sondern auch dringend für das Training ihrer Muskeln und Flügel brauchen, sich täglich frei im Zimmer bewegen zu dürfen. 
 Sie sind sehr schnelle Flieger und benötigen dringend viel Platz! Das Mindestmaß des Käfigs für ein Pärchen sollte demnach mindestens 0.7 m² betragen, je größer – desto besser! 
 Die Voliere sollte ausgestattet sein mit Sitzstangen aus Naturästen und Zweigen in verschiedenen Stärken, damit die Vögel ihre Zehen durch das unterschiedliche Greifen trainieren können und sich daran auch ihre Krallen physiologisch abnutzen. Als Standort sollte der Käfig in erhöhter Position und stets im Tageslicht stehen. Sehr gut geeignet ist ein Platz in Fensternähe, aber unbedingt ruhig, zugfrei und ohne direkte Sonnenbestrahlung. 
 Da Agaporniden viel Schlaf benötigen (ca. 10 Std. pro Nacht), ist es hilfreich für ihre Nachtruhe, den Käfig nachts mit einem Tuch abzudecken. Im Käfig selbst benötigen die Vögel einen stabilen Futternapf sowie einen Wassernapf oder einen Wasserspender. Dazu eine Sepiaschale zum Schnabel wetzen und einen Mineralienstein zur freiwilligen Aufnahme von notwendigen Mineralstoffen. 
 Spezieller Vogelsand für den Boden – zusätzlich partiell vermischt mit notwendiger Vogelkohle und Vogel-Grit (dient als Verdauungshilfe), ein Badehäuschen für ihre geliebten Reinigungsprozeduren und vielleicht noch ein Stückchen Pickwiese zum Spielen, Beschäftigen und Körner picken. Sehr gerne nehmen Agaporniden auch ein kleines Schlafhäuschen oder einen Weidetunnel als Rückzugsort an. Da diese Vögel einen ausgeprägten Nagetrieb besitzen, sind verschiedene, unbehandelte Knabberstangen aus Hölzern wie z.B. Haselnuss, Birke, Weide, Apfel, Birne etc. eine ideale Ergänzung zur Beschäftigung. 
  Was benötigen Agaporniden außerdem im Alltag?  Natürlich täglich frisches Wasser! 
 Als geeignetes Futter bieten sich spezielle Körnermischungen für Agaporniden an. Zusätzlich ein bisschen Rispengräser, Hirse, etwas Obst (außer Zitrusfrüchte), Gemüse (kein Kohl und auch keine Hülsenfrüchte, ebenso keine Avocado) oder Kräuter. Damit wird der Kleinpapagei mit sämtlichen Nährstoffen, die er benötigt versorgt. Aber bitte Vorsicht vor zu vielen fetthaltigen Körnern, da diese Vögel zu Fettsucht neigen. 
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                            <updated>2019-11-04T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Ratte </title>
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                 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  Woher stammen Ratten und was sollten wir über sie wissen?  Unsere Heim- und Hausratte ist ein Nachkommen der Wanderratte und stammt&amp;nbsp; ursprünglich aus China. Mittlerweile haben sie sich in der ganzen Welt verbreitet. Die sehr sozialen Ratten leben gerne&amp;nbsp; in Gruppen und werden in der Dämmerung oder in der Nacht aktiv. Sie halten sich gerne&amp;nbsp; unter der Erde in Tunneln, Kanälen und Gängen auf&amp;nbsp; und vermehren sich in der Gruppe rasant. Als Heimtier sollte eine Ratte nie alleine gehalten werden, sondern mindestens als Paar. Wichtig hierbei ist jedoch eine frühzeitige Kastration des Männchens. Ratten sind sehr verspielt, neugierig und klug und lieben deshalb die Beschäftigung. Die Lebenserwartung der Hausratte&amp;nbsp; liegt&amp;nbsp; bei bis zu 3 Jahren. 
  Wie sieht eine artgerechte Haltung zuhause aus?  Als Behausung der Ratte sind sehr gut Käfige und Volieren geeignet, an deren Seitenwände die Ratte geschickt umher klettern kann. Sie liebt es,&amp;nbsp; auf verschiedenen Ebenen zu sitzen und an Ästen und Zweigen empor zu klettern und auch daran zu nagen. Pro Ratte sollte mindestens 1 qm Platz zur ausreichenden Bewegung zur Verfügung stehen. Außerdem verstecken sich auch unsere Ratten sehr gerne und genießen es, sich in Häuschen und Heutunnel zu verkriechen. 
  Was benötigen Ratten&amp;nbsp; außerdem im Alltag?  Ein&amp;nbsp; täglich frisch gefüllter Wassernapf sowie ein Futternapf aus Keramik oder Glas. Ratten gehören zu den Ominvoren/Allesfressern und benötigen als Nahrung nicht zwangsläufig frisches Heu. Als Nistmaterial allerdings lieben sie es und manchmal knabbern und fressen sie auch wenig davon. Wir bieten für Ratten ein eigens – perfekt auf Ratten abgestimmtes – Fertigfutter mit tierischen Eiweißquellen&amp;nbsp; an, das sämtliche, benötigte Nährstoffe für den Organismus der Ratte bereitstellt. 
 Zusätzlich lieben Ratten gerne mal ein kleines Stückchen Käse, ein bisschen hartgekochtes Ei, Mehlwürmer, Kräuter, Früchte, Sämereien, Nüsse und frisches Gemüse. Wie bei allen&amp;nbsp; Nagetieren wachsen die Zähne der Ratte lebenslang und sollten auf natürliche Art abgeschliffen werden. Hierzu eignen sich hervorragend unsere naturbelassenen Knabberstangen aus verschiedenen Hölzern.  Fotos von Futter, Knabberstangen, Heutunnel… 
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                            <updated>2019-11-04T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Chinchillas</title>
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                 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  Woher stammen Chinchillas und was sollten wir über sie wissen?  Chinchillas sind mittelgroße Nagetiere mit einem schlanken Körper, dichtem und flauschigem Fell und einem langen, buschigen Schwanz. Sie stammen ursprünglich aus dem Westen und dem Süden Südamerikas. Es gibt zwei Arten des Chinchillas – den Kurzschwanz-&amp;nbsp; und den Langschwanz-Chinchilla. 
 Chinchillas&amp;nbsp; sind&amp;nbsp; nachtaktive Tiere, die abends zur Höchstform auflaufen.  Sie sind sehr gesellige Tiere und bilden in der Natur nicht selten Gruppen von mehreren hundert Tieren. Niemals sollte&amp;nbsp; man ein Chinchilla&amp;nbsp; alleine halten. Mindestens zu zweit, besser in Kleingruppen - mit einem kastrierten Männchen und mehreren Weibchen. Idealerweise gewöhnt man die Tiere noch vor der Geschlechtsreife aneinander. Haben Chinchillas einmal ihren „Traumpartner“ gefunden, leben sie monogam bis an ihr Lebensende. Leben sie in gemischten Gruppen mit&amp;nbsp; nicht kastrierten Böckchen zusammen, können die Weibchen zweimal im Jahr – jeweils bis zu 6 Junge – gebären. 
 Die Lebenserwartung der Chinchillas kann bei über 20 Jahre liegen.&amp;nbsp; 
 Chinchillas sind neugierig, anhänglich und freundlich, brauchen allerdings eine gewisse Zeit, um tiefes Vertrauen zu ihren Menschen aufzubauen. Chinchillas mit ihren großen Knopfaugen und ihren länglichen Ohren sehen zwar kuschelig aus, sind aber keine Kuscheltiere und auch nicht unbedingt für Kinder geeignet.  Die Größe eines ausgewachsenen Tieres kann bis zu 65 cm betragen und sie können bis zu stolze 8 kg Gewicht auf die Waage bringen. In Angst- und Stresssituationen kann ein Chinchilla Urin spritzen und&amp;nbsp; büschelweise sein Fell abstoßen.&amp;nbsp; Aus diesem Grund sollte man diese Tiere niemals von oben am Rücken fassen und hochheben. 
  Wie sieht eine artgerechte Haltung zuhause aus?  Chinchillas sind anspruchsvolle Tiere! 
 Chinchillas dürfen nicht im Freien gehalten werden! Da sie keine Talg- und Schweißdrüsen besitzen, können sie sich auch nicht an nasskaltes oder schwülheißes Klima über 25 Grad anpassen.&amp;nbsp; Aus diesem Grund benötigen sie ausreichend Raum und Platz im Haus. Im besten Fall verfügen sie über ein eigenes Zimmer für sich und ihre Kollegen. 
 Da sie sehr unternehmungslustig sind und sich gerne und viel bewegen, benötigen sie dringend großen Auslauf. Das Mindestmaß für ein Tier beträgt 1 qm -&amp;nbsp; je größer, desto besser und für das Wohlbefinden sogar dringend erwünscht! Bei der Chinchilla-Wohnung sollte auch bedacht werden, dass diese Tierchen aus dem Stand bis zu 1 Meter hoch springen können und sich somit auch schnell aus einem niedrigen Gehege befreien könnten. Sehr gut geeignet sind z.B. große Vogelvolieren, welche man leicht für Chinchillas herrichten kann. 
 In ihrem eigenen Reich&amp;nbsp; genießen sie es, verschiedene Höhen zu erklimmen und&amp;nbsp; auf Sitzbrettern in verschiedenen Etagen die Aussicht zu genießen. Sie lieben es zudem, Häuschen und Höhlen zu erforschen, sich darin zu verstecken und viele verschiedene Zweige und Äste zum Knabbern und Klettern vorzufinden. Die geeignete Einstreu besteht aus Sägespänen. Die Behausung selbst sollte besser nicht aus Holz sein, denn die lustigen Tierchen beknabbern alles, was aus&amp;nbsp; Holz ist und zerlegen es in kurzer Zeit. Chinchillas lieben es, sich auch mal frei in der Wohnung zu bewegen. Hierbei sollte aber dringend darauf geachtet werden, dass sie sich nicht an Elektrokabeln, Tapeten oder Zimmerpflanzen zu schaffen machen. Da Chinchillas gerne alles annagen, ist es auch ganz wichtig, ihren&amp;nbsp; Wasser- und Futternapf aus Keramik oder Glas zu wählen und bitte niemals aus Plastik! Abgeschluckte&amp;nbsp; Plastikteilchen könnten zu ernsthaften Magen- und Darmperforationen führen. 
  Was benötigen Chinchillas außerdem im Alltag?  Zur Körperpflege ist es wichtig, Chinchillas ein Sandbad bereit zu halten. Sie werden es oft aufsuchen, um sich darin ihr Fell zu säubern. Als Grundnahrungsmittel dient für die Herbivoren/Pflanzenfresser qualitativ hochwertiges Heu und täglich frisches Wasser. 
 Als zusätzliches, artgerechtes Futter gibt es spezielles Chinchilla-Futter mit sämtlichen Nährstoffen, die diese Tiere brauchen. Außerdem lieben Chinchillas getrocknete Kräuter und Blätter und Sämereien. In der Frühjahrszeit kann man Chinchillas auch langsam an frische Blätter und Gras gewöhnen. Zusätzlich auf dem Speiseplan dürfen nicht blähende Gemüsesorten stehen. 
 Chinchillas gehören zu den Nagetieren und ihre Zähne wachsen ein Leben lang. Aus diesem Grund sollte man ihnen ungespritzte Knabberstangen aus verschiedenen Hölzern anbieten, an denen sie ihre Zähne physiologisch abschleifen können. 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2019-11-04T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Pferd</title>
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                  Equus caballus  
 &amp;nbsp;  Woher stammen die Pferde und was sollten wir über sie wissen?  Unser Haus-Pferd stammt ursprünglich aus dem asiatischen Raum sowie aus Afrika und Amerika. Mittlerweile ist es in der ganzen Welt beheimatet. Es gehört zu den pflanzenfressenden Säugetieren (Herbivoren). Mittlerweile gibt es durch verschiedenste Kreuzungen und Züchtungen ca. 200 verschiedene Pferderassen auf der Welt. Vom kleinen Shetlandpony mit einem Stockmaß von ca. 50 cm und einem Körpergewicht von 90 kg bis zum hoch gewachsenen und schweren Shire-Horse mit einem Stockmaß von bis zu 210 cm und einem Gewicht von bis zu 1200 kg. 
 Grundsätzlich werden Pferde in vier verschiedene Typen eingeordnet: 
 1. Das Vollblutpferd 2. Das Warmblutpferd 3. Das Kaltblutpferd 4. Das Pony (bis zu einem Stockmaß von 145 cm) 
 Pferde haben nicht wie andere Säugetiere Zehen, sondern Hufe. Sie sind sogenannte Unpaarhufer. Sie zählen zu den sehr beliebten Haustieren, benötigen jedoch viel Pflege, Arbeit und Geduld. Durfte man jedoch einmal das Glück erleben und ein vertrauensvolles Verhältnis zu einem Pferd aufzubauen, ist dieses Glück und viele gemeinsame – auch sportliche – Erlebnisse – unbezahlbar! Pferde sind leider nicht nur in der Anschaffung wesentlich teurer als andere Haustiere, auch im Unterhalt kosten sie um ein Vielfaches mehr. Sei es die Boxen-/Stallmiete, das Futter, die Arbeit/Misten durch den Stallbesitzer, Tierarzt- und Hufschmiedekosten, Haftpflichtversicherung, Equipment wie Halfter, Sattel, Zaumzeug, Pflegeprodukte etc. Dies sollte unbedingt vor der Anschaffung dieser edlen Tiere berücksichtigt werden! Mit drei Jahren erst gilt ein Pferd als ausgewachsen und sollte daher aus gesundheitlichen Gründen auch vorher nicht angeritten werden. 
 Die Lebenserwartung eines Pferdes liegt – je nach Größe und Rasse – bei ca. 20 bis 30 Jahren. Aber auch hier gibt es Ausnahmen bei kleinen Rassen, welche bis zu 50 Jahre alt werden können.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  Wie sieht eine artgerechte Haltung zuhause/im Stall aus?  Hier scheiden sich die Geister und gehen die Meinungen weit auseinander. Als natürlichste und artgerechteste Haltung steht die Offenstallhaltung wohl an vorderster Stelle.  Das „Lauftier“ Pferd kann sich bei dieser Haltungsform stets frei bewegen und hat sozialen Kontakt zu seinen Artgenossen. Da ein Pferd ein Herdentier ist, darf es niemals alleine gehalten werden. Immer in der Natur leben die Pferde im Herdenverband und haben idealerweise einen Unterstand/eine Box, welche sie auf eigenen Wunsch aufsuchen können. 
 Perfekt, wenn die Pferde ganzjährig zusätzlich Zugang zu einer Graskoppel oder Wiese haben, um stundenlang mit gebeugtem Kopf – und das entspricht einer natürlichen Haltung – in kleinen Portionen frisches Gras und Kräuter fressen zu können. Auch für den Bewegungsapparat sowie für den Inspirationstrakt (Atemwege) ist diese Haltung in freier Natur, bei der die Pferde in dauernder Bewegung sind, die Gesündeste. 
 Weitere Möglichkeiten sind die Haltung in einer Box mit angrenzendem Paddock für etwas Auslauf und/oder eine reine Boxenhaltung. Als Mindestmaß verfügen manche Pferde leider nur über 3 x 3 m Platz und stehen alleine in einer Box. Meist leider auch ohne direkten Kontakt zu anderen Pferden. 
 Pferde brauchen viel Bewegung und die Möglichkeit, sich auszutoben. Gerade Wallache und Hengste lieben es, mit Freunden zu spielen, aneinander zu steigen, zu buckeln, um somit überschüssige Energie loszuwerden. Ebenso genießen alle Pferde die gegenseitige Fellpflege, das Knabbern und Kraulen mit den Zähnen am Hals und der Mähne des/der auserwählten Partners/Partnerin. Pferde lieben es auch, sich ausgiebig zu wälzen (dies dient auch der natürlichen Fellpflege) und dies wiederum ist in einer Box schier unmöglich und wegen der Gefahr des „Festlegens“ zudem unerwünscht. Was brauchen Pferde noch? Es gibt viele Pferde, die sehr gerne mit ihren Besitzern auf dem Platz oder in der Bahn (Halle) arbeiten (geritten werden) und gewünschte Übungen (ebenso in der Bodenarbeit) ausführen. Als Ausgleich hierzu ist es jedoch wunderbar, wenn ein Pferd mit seinem geliebten Besitzer durch Wälder streifen darf, oder über Wiesen galoppieren, in den Sonnenuntergang reiten, durch einen See waten oder einfach auch mal zusammen mit seinem Menschen einen Spaziergang machen.  Auf diese Weise kann (bei einem wohlerzogenen Pferd) nicht nur der Reiter seine Seele baumeln lassen, sondern auch das Pferd selbst ein Urvertrauen zu seinem Reiter aufbauen und selbstverständlich auch selber neue Energie tanken. 
 &amp;nbsp; 
  Was benötigen Pferde außerdem im Alltag?  Natürlich täglich frisches Wasser! Im Sommer kann ein Pferd an einem Tag bis zu 90 Liter benötigen. Als geeignetes Futter dient den Pferden ausreichend, und am besten rund um die Uhr, frisches Heu und Stroh. In den warmen Monaten zusätzlich frisches Gras direkt auf der Koppel und selbstverständlich (vor allem in der Fellwechselzeit!) ein organisches Mineralfutter, welches der Pferde-Organismus richtig verwerten kann. Pferde, die geritten werden freuen sich über zusätzliche Kraftfutterrationen oder einen Apfel, eine Karotte, eine rote Rübe, eine Banane etc. als Belohnung für getane Arbeit. Bei Obst jedoch sollte man wegen des hohen Zuckergehalts eher sparsam sein. 
 Wichtig für die Pferdepflege sind geeignete Bürsten, Striegel, Mähnenbürsten, Hufkratzer, spezielle Pferdeshampoos, Fliegenabwehr-Produkte etc. Durch das Bürsten wird nicht nur überflüssiges Fell entfernt, sondern vor allem auch der Pferdekörper angenehm massiert. Vor allem vor dem Auflegen des Sattels ist es enorm wichtig, die Sattellage und den Bauch akribisch auszubürsten, um unangenehme Scheuerstellen zu vermeiden. 
 &amp;nbsp; 
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            <title type="text">Degu </title>
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                  &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
  Woher stammen Degus und was sollten wir über sie wissen?  Degus sind Nagetiere und gehören zu der Gattung der Strauchratten. Ursprünglich stammen sie aus Südamerika (Chile) und wurden erst im 20. Jahrhundert bei uns als Haustiere beliebt. 
 Degus sind tagaktiv und halten keinen Winterschlaf. Sie sind gesellige Tiere und dürfen nicht alleine, sondern in einer Gruppe gehalten werden. Vorzugsweise wird in der Gruppe ein kastriertes Männchen mit mehreren Weibchen vergesellschaftet. &amp;nbsp; Sehr gerne halten sich Degus in freier Natur in unterirdischen Tunneln und selbst gebauten Labyrinthen auf und haben als oberirdischen Auslauf für ihre Gruppe sehr große Areale mit mehreren hundert Quadratmetern zur Verfügung.&amp;nbsp; Degus warnen ihre Artgenossen in Gefahrensituationen mit grellen Tönen und Pfiffe, oder wenn sie verärgert sind mit Quiekgeräuschen. Als reine Pflanzenfresser/Herbivoren bevorzugen sie Kräuter, Pflanzen, Blätter, Samen, Rinden… 
 Die Lebenserwartung unserer Degus als Heimtier liegt bei bis zu 8 Jahren. 
 Einmal im Jahr können Degus sich fortpflanzen und werfen dann 4 bis 6 Junge. Ein ausgewachsener Degu kann bis zu 17 cm lang und bis zu 350 g schwer werden. 
   Wie sieht eine artgerechte Haltung zuhause aus?  Da sie sehr unternehmungslustig und aktiv sind, benötigen Degus natürlich auch viel Platz zum Laufen, Buddeln und Klettern. Das Mindestmaß für 2-3 Degus ist eine Fläche von&amp;nbsp;120 x 50 x 100 und selbstverständlich gerne größer! Sehr gut, um auf Entdeckungstour zu gehen, sind mehrere feste Etagen und Möglichkeiten (z.B. dicke, unbehandelte Ästen), um umher zu klettern. Außerdem können sie an den Ästen auch ihre lebenslang wachsenden Zähne durch das Knabbern physiologisch abschleifen. Was allerdings bedeutet, dass die Äste regelmäßig ausgetauscht werden müssen. Am besten, man bietet den Degus zu ihrem Futter noch zusätzlich kleine Knabberstangen an. 
 Am geeignetsten sind Terrarien mit guter Belüftung aus Glas. Plastikteile würden die Degus in Rekordgeschwindigkeit zernagen und sich eventuell befreien.Möglich sind auch Vogelvolieren mit kleinem Gitterabstand und hohen Auffangschalen aus Metall, um viel Einstreu aus z.B. Sägespänen zum Buddeln unterzubringen. Bei Käfigen jedoch werden sie durch ihre Aktivitäten schnell den Raum verunreinigen. 
 Wer seine Degus in den warmen Monaten gerne im Freien halten möchte, sollte Einiges beachten: 
 - die Unterbringung der Tiere muss vor direkter Sonne und zu viel Hitze geschützt sein, denn  &amp;nbsp; Degus können leicht an einem Hitzschlag sterben. Daher unbedingt den Käfig an eine Hauswand,  &amp;nbsp; wind- und regengeschützt stellen. Bei Sonne zustätzlich einen Sonnenschirm aufstellen und darauf&amp;nbsp;  &amp;nbsp; achten, dass kein anderes Tier, wie z.B. Katzen, Vögel oder Marder in den Käfig gelangen können. 
   Was benötigen Chinchillas außerdem im Alltag?  Zur Körperpflege ist es wichtig, Degus ein Sandbad bereit zu halten. Sie werden es oft aufsuchen, um sich darin ihr Fell zu säubern. Als Grundnahrungsmittel dient für die Herbivoren/Pflanzenfresser qualitativ hochwertiges Heu und täglich frisches Wasser. 
 Die Futter- und Wassernäpfe sollten unbedingt aus Glas oder Keramik sein, damit sie nicht sofort angeknabbert werden können. Da Degus gerne zu Diabetes mellitus-Erkrankungen neigen, benötigen sie ein spezielles Degufutter, dem sämtliche Nährstoffe, die diese Tiere brauchen, zugesetzt sind. Außerdem lieben Degus auch frische Kräuter und Blätter. In der Frühjahrszeit kann man sie langsam daran gewöhnen.    
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                            <updated>2019-11-04T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Streifenhörnchen </title>
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                  Woher stammen Streifenhörnchen und was sollten wir über sie wissen?  Streifenhörnchen sind Verwandte der Eichhörnchen und gehören zu der Gattung der Nagetiere. Sie stammen ursprünglich aus Asien und sind mittlerweile auch vereinzelt in Deutschland zu finden. 
 Am liebsten halten sich Streifenhörnchen in freier Wildbahn in Nadelwäldern auf und graben sich als Unterkunft verzweigte Tunnel und Labyrinthe. Diese Gänge dienen ihnen als Schlafräume, Vorratskammern und vor allem zu ihrer Sicherheit.Streifenhörnchen sind Wildtiere und werden nie ganz zahm werden. Sie sind also nicht als Kuscheltiere geeignet. Da sie zudem sehr schreckhaft sind,&amp;nbsp; können sie bei Gefahr sehr schnell und schmerzhaft zubeißen. 
 Die Größe dieser kleinen Nager beträgt ca. 25 cm (incl. 11 cm Schwanz) und sie bringen bis zu 120 g&amp;nbsp; Gewicht auf die Waage. Als typisches Merkmal gelten die 5 dunklen Streifen am Rücken der possierlichen Tierchen. Die Lebenserwartung der Streifenhörnchen liegt bei bis zu 10 Jahren. 
  Wie sieht eine artgerechte Haltung zuhause aus?  Eine artgerechte Haltung im Haus kann es für Streifenhörnchen nicht geben, da diese Tiere Wildtiere sind. Ist aber bereits ein Streifenhörnchen bei uns eingezogen, gibt es Einiges zu beachten: 
 Streifenhörnchen sind absolute Einzelgänger! Sie sind tagsüber aktiv und brauchen viel Platz für ausgiebige Bewegungen – am besten einen Käfig mit mindestens 1 m² Grundfläche und wenn möglich noch größer. Ideal ist es natürlich, wenn die Tiere Kontakt zu ihren Artgenossen haben und deshalb mehrere Hörnchen gehalten werden. Aber: jedes Tier braucht sein eigenes Revier und wird dieses auch vehement verteidigen! 
 Sie bewegen sich gerne in verschiedenen Höhen und auf verschiedenen Ebenen. Daher brauchen sie dringend einen sehr hohen Käfig. Die Hörnchen lieben es, auf Ästen, Zweigen, Brettern, Seilen zu klettern und sich immer wieder in Tunnel, Röhren oder Häuschen zu verkriechen. Idealerweise wird ihr Käfig noch mit Sitzbrettern in verschiedenen Höhen ausgestattet und mit ausreichend Einstreu eingestreut, damit die Tierchen ausgiebig buddeln können. Außerdem brauchen sie je einen Wasser- und Futternapf, einen Salzleckstein, eine Clo-Ecke und genügend Knabberhölzer zum physiologischen Abschleifen der Nagezähne, die lebenslang nachwachsen. 
  Was benötigen Streifenhörnchen außerdem im Alltag?  Auch Streifenhörnchen pflegen sich gerne ihr Fell. Sie sind deshalb oft froh um ein Sandbad zur Pflege und ebenso zum Buddeln. Als Grundnahrungsmittel dient für die kleinen Nager ein hochwertiges, spezielles Streifenhörnchen-Futter mit verschiedenen Samen, Nüssen, Körner, Gemüse, Obst, aber auch mit tierischem Eiweiß. Durch ihren hohen Energieumsatz verbrennen die Hörnchen viel Fett, Zucker jedoch vertragen sie durch ihre Disposition zu Diabetes weniger. 
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            <title type="text">Katze</title>
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                  Felis silvestris catus  
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  Woher stammt die Hauskatze und was sollten wir über sie wissen?  Unsere Hauskatze stammt ursprünglich von den Wildkatzen ab und war einst im asiatischen Raum beheimatet. Sie gehört zu den Säugetieren und den fleischfressenden Raubtierarten (Carnivoren). 
 Inzwischen gibt es sehr viele verschiedene Rassen unter den Katzen, wie z.B. die Europäisch Kurzhaar (die Tigerkatze), Birma, Perser, Siam u.v.m. Leider wird einer Katze oft mangelndes Sozialverhalten nachgesagt und behauptet, sie lebe freiwillig nur als Einzelgänger. Beobachtet man eine Katze jedoch außerhalb der Wohnung genauer, ist festzustellen, dass sie sich freiwillig meist gerne in Gruppen aufhält. Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren und werden oft auch für Kinder angeschafft. Da man mit ihnen nicht mehrmals täglich spazieren gehen muss (wie mit einem Hund), denken viele Menschen, dass die Anschaffung einer Katze ein völlig unproblematisches Zusammenleben garantiert. 
 Aber: Katzen sind sehr eigenwillige Tiere. Sie zeigen sehr schnell, was ihnen behagt und eben auch, was sie nicht mögen! Sie sind schwer (wenn überhaupt) zu erziehen und entscheiden selbst, wann und ob sie gestreichelt werden möchten. Ist ihnen eine Liebkosung zu viel, zeigen sie das schnell mal durch Beißen, Kratzen oder Schlagen. Vor der Anschaffung einer Katze sollte man sich über die Eigenheiten und Verhaltensweisen einer Katze genau informieren.  Gewährt man einer Katze aber ihren Freiraum und ihr eigensinniges Verhalten, steht einer tiefen Verbindung von Katze zu Mensch und umgekehrt nichts mehr im Wege. 
 Die Lebenserwartung einer gut versorgten Hauskatze kann bis zu 20 Jahre betragen. 
 Ihre Körperlänge beträgt ca. 45 cm (die derzeit größte Hauskatze Maine Coon kann sogar bis zu 1,20 m lang werden). Das Gewicht einer gesunden Katze sollte im Durchschnitt zwischen 3 kg und 5 kg betragen. Leider aber sind viele Hauskatzen übergewichtig und wiegen bis 8 kg und manchmal sogar noch mehr. 
 &amp;nbsp; 
  Wie sieht eine artgerechte Haltung zuhause aus?  Katzen lieben es stets warm. 
 Ein Bettchen, eine Kuscheldecke, eine Kuschelhöhle, einen Platz auf dem Fenstersims, vor dem Kamin… All das liebt die Hauskatze und wird es viel aufsuchen, da sie gerne und viel (in Etappen) schläft.  Zudem benötigt die Katze einen ruhigen Rückzugsort als Erholungsoase. 
 Des Weiteren sind Katzen extrem verspielt. Alles, was sich bewegt, wird gejagt. Kugeln, Murmeln, Getreideangeln, Seile werden verfolgt, gefangen, wieder zum Besitzer gebracht oder auch mal zerlegt. Ein Kratzbaum, an dem sie ihre Krallen schleifen kann, schont nicht nur das geliebte Sofa, sondern gleichzeitig die Nerven des Besitzers. Zu zweit in Haus oder Wohnung gehalten, beschäftigen sich Katzen auch gerne miteinander. Eine Katze, die alleine gehalten wird, braucht jedoch viel Ansprache und Beschäftigung durch den Besitzer. Vor allem dann, wenn es sich um eine Katze handelt, die nur in der Wohnung lebt (Indoor-Katze). Könnte eine Katze selbst wählen, entschiede sie sich bestimmt für einen kuscheligen und warmen Platz in der Wohnung – kombiniert mit ausreichend Freigang, um ihrem natürlichen Jagdverhalten nachgehen zu können (in den warmen Monaten vor allem nachts). 
  Was benötigen Katzen außerdem im Alltag?  Natürlich täglich frisches Wasser! 
 Als geeignetes Futter bietet der Fachhandel eine breite Palette an Feucht- und Trockenfutter für Katzen an, mit denen der erhöhte Bedarf der Katze an diversen Vitaminen und Nährstoffen gedeckt wird.  Bei einem Fertigfutter ist der Gesundheit der Katze zuliebe bitte stets darauf zu achten, dass darin keine künstlichen Aroma-, Konservierungs-, Farb-, Lock-, Duftstoffe etc. enthalten sind. Diese Stoffe belasten die Stoffwechselorgane einer Katze extrem und können beim natürlichen Reinigungs- und Entschlackungsprozess im Katzenkörper nicht ausreichend ausgeschieden werden. Und das wiederum kann zu unterschiedlichen Erkrankungen bei der Katze führen. 
 Viele Katzenbesitzer wechseln darum zur natürlichen Rohfleischfütterung (B.A.R.F.). Diese Art der Fütterung ist durch den enorm hohen Fleischanteil ideal für die Katze, jedoch muss darauf geachtet werden, notwendige Zusätze und Nahrungsergänzungen beizumengen, damit es zu keiner Unterversorgung der Katze kommt. Jetzt noch ein paar kalorienarme Leckereien – wie z.B. Kausnacks aus getrocknetem Fleisch oder Fisch – und der Speiseplan ist so gut wie perfekt. Da Katzen extrem reinliche Tiere sind, brauchen sie dringend mindestens 1 Katzentoilette (an einem festen Platz!), die täglich geleert, gesäubert und mit frischem Einstreu aufgefüllt wird. 
 Katzen putzen sich auffällig viel und lecken sich ihr Fell ab. Dabei schlucken sie viele abgestoßene Haare. Aus diesen Haaren können sich richtige Fellknäuel im Magen bilden, die zu Unwohlsein und Magenschmerzen führen können. Im schlimmsten Fall verstopft ein Fellknäuel sogar den Magenausgang und muss operativ entfernt werden. Als Prophylaxe bietet sich der Verzehr von Katzengras an. Katzengras heftet sich an das geschluckte Fell und befördert es zusammen durch Würgen wieder aus dem Katzenkörper. 
 Manche Samtpfoten lieben es auch, mit einer angenehmen Bürste gebürstet zu werden. Diese entfernt nicht nur viele überflüssige Haare und abgestorbene Hautpartikel, sondern entspannt die Katze auch ideal durch die Massage. 
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            <title type="text">Frettchen </title>
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                  &amp;nbsp;  
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  Woher stammen Frettchen und was sollten wir über sie wissen?  Frettchen sind Iltisse und gehören zu der Gattung der fleischfressenden Säugetiere (Carnivoren). Sie stammen ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Inzwischen sind sie auf der ganzen Welt zuhause. Frettchen zählen zu den dämmerungsaktiven Tieren. 
 Aus dem ursprünglich wilden Raubtier und Jäger wurde durch die Domestizierung inzwischen ein menschenverbundenes und handzahmes Haustier. Das sie der Gruppe der Stinkmarder angehören, besitzen auch unsere Hausfrettchen noch ihre Stinkdrüsen. Diese werden allerdings nur in außergewöhnlichen Angst- oder Stresssituationen eingesetzt. Da Frettchen sehr gesellige Tiere sind, leben sie am liebsten in der Gruppe. Frettchen-Männchen sollten in der Haushaltung bitte rechtzeitig kastriert werden, da sie als unkastrierte „Machos“ oft aggressiv werden und in ihrem Revier zur Markierung Urin verspritzen. Während der Ranzzeit zwischen März und September sind Frettchen paarungsbereit und können pro Wurf bis zu 10 Junge zur Welt bringen. 
 Die Lebenserwartung der Frettchen liegt bei bis zu 8 Jahren.  Ihre Körperlänge beträgt bei den Weibchen bis zu 40 cm und bei den Männchen bis zu 70 cm. Weibchen können bis zu ca. 1000 g, Männchen bis zu ca. 2000 g auf die Waage bringen. 
   Wie sieht eine artgerechte Haltung zuhause aus?  Als Lebensraum für unsere Frettchen bieten sich am besten sehr große Gehege mit einem Mindestmaß von 120 x 80 cm, da diese Tiere einen extremen Bewegungsdrang haben. 
 Frettchen brauchen zudem Freilaufzeiten in einem eigenen Zimmer und viel Abwechslung. Leben sie auf zu engem Raum ohne Auslauf, können sie leicht abstumpfen oder sogar aggressiv werden. 
 Da Frettchen richtige Kletterer sind, sollte das Gehege sehr hoch sein und mit verschiedenen Ebenen für die Tiere ausgestattet werden. Unterschiedlich angebrachte Leitern, Treppen, Seile und Taue,&amp;nbsp; Weidentunnel und Röhrensysteme - und idealerweise noch eine Hängematte - werden von den Tieren liebend gerne angenommen und begangen. 
 Sie lieben es, sich in eigene Schlafhäuschen oder Höhlen zurückzuziehen und sich zu verstecken. Frettchen benötigen keine Einstreu. Am besten legt man ihren Wohnbereich einfach mit waschbaren Tüchern aus. Ganz wichtig! Frettchen sind nicht nur handzahm, sondern auch sehr verspielt. Jegliches Katzen- oder Hundespielzeug, auch Bälle oder Plüschtiere, sind ihnen willkommen. Noch dazu eine Buddelkiste – und ihr Reich ist gut ausgestattet. Frettchen können außerdem stubenrein werden und benutzen gerne ein Katzen-Clo. 
   Was benötigen Frettchen außerdem im Alltag?  Als Fleischfresser benötigen Frettchen viel tierisches Eiweiß und Fett. Ihr Futterplan sollte also mindestens aus 80 % Rohfleisch (Schweinefleisch aber immer nur gekocht!) bestehen. Zudem ein wenig Gemüse, Obst, rohes Eigelb und natürlich immer ausreichend frisches Wasser. Bei einer Frischfleischfütterung sollte man stets darauf achten, dass das Frettchen keine Futterreste zum Bunkern in ihr Schlafhäuschen verziehen (Bakterien- oder Schimmelpilzgefahr!) 
 Als artgerechtes, ausgewogenes Fertigfutter gibt es spezielles Frettchen-Futter mit sämtlichen Nährstoffen und tierischem Eiweiß, die diese Tiere zur Gesunderhaltung brauchen. Bedingt durch ihren kurzen Darm und eine somit verbundene „schnelle Verdauung“ brauchen Frettchen mindestens 3 x täglich Nahrung. 
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            <title type="text">Hamster </title>
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                  &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
  Woher stammen Hamster und was sollten wir über sie wissen?  Unsere Hamster stammen ursprünglich aus Asien, der Mongolei oder aus Syrien. Sie gelten als Steppentiere und halten sich gerne in unterirdischen, tiefen&amp;nbsp; Höhlen auf, graben gerne&amp;nbsp; und werden erst bei Nacht richtig aktiv. Aus dem Grund der Nachtaktivität sollte man sich vor einer evtl. Anschaffung gut überlegen, ob der Tag-Nacht-Rhythmus dieser Tiere zu den Gewohnheiten der Besitzer passt. 
 Ihre ideale Umgebungstemperatur liegt zwischen 21 und 26° Grad. Unter 10° Grad kann ein Hamster sehr schnell in einen Winterschlaf fallen.  Bei der Haltung&amp;nbsp; von Hamstern als Haustier&amp;nbsp; gilt es zudem einiges zu beachten:  Während man einen Goldhamster nur alleine halten sollte, bietet sich für z.B. den dsungarischen&amp;nbsp; Zwerghamster auch eine Haltung als Paar an. Roborowski-Zwerghamster dagegen fühlen sich&amp;nbsp; in einer Gruppe von Gleichgesinnten sehr wohl. 
 Die Lebenserwartung unserer Hamster liegt in etwa (leider nur) bei 2 Jahren. Unsere Hamster haben große Backentaschen, in denen sie ihr Futter entweder bunkern oder an einen anderen Platz transportieren. Hamster können extrem flink sein! Bitte niemals einen Hamster unbeaufsichtigt auf einer erhöhten Position (Tisch o.ä.) sitzen bzw. loslassen. Er könnte sich ganz schnell aus dem Staub machen wollen&amp;nbsp; und dabei vom Tisch herunter fallen (und sich dabei schlimm verletzen!) 
  Wie sieht eine artgerechte Haltung zuhause aus?  Als Behausung bieten sich für unsere Hamster spezielle Hamster-Käfige genauso an wie auch geschlossene Terrarien. Da&amp;nbsp; Hamster nachts gerne und viel unterwegs sind, benötigen sie mindestens 0.5 qm Auslauf pro Tier. Nach oben sind hier natürlich keine Grenzen gesetzt und mehr Raum wirkt sich nur positiv auf das Wohlbefinden dieser kleinen Tiere aus. Hamster sind eifrige Buddler! Daher sollte der Boden/die Wanne ihres Käfigs mit ausreichend Kleintiereinstreu aus Hanfstreu oder Hobelspänen eingestreut sein. 
 Hamster mögen klettern, nagen, sich verstecken und spielen. Dazu brauchen sie Höhlen und Häuschen, um sich dorthin zurückzuziehen oder auszuruhen,&amp;nbsp; verschiedene Etagen, auf die sie sich begeben können, Zweige und Äste zum Benagen und Klettern, ein Laufrad ohne Sprossen (Verletzungsgefahr durch Hängenbleiben mit den Füßchen), hochwertige Hamsterwatte, um sich ein gemütliches Nest auszulegen, Knabber- und Spielsachen und nicht zu vergessen ein Sandbad, um ihr Fell darin zu reinigen. 
  Was benötigen Hamster außerdem im Alltag?  Jeweils einen Futter- und Wassernapf aus Keramik oder Glas. Und natürlich täglich frisches Wasser! Der Hamster ist dankbar für frisches Wiesenheu. Teils zum Beknabbern, teils auch als Baumaterial für sein Schlafnest. Als Omnivore/Allesfresser benötigt der Hamster außerdem Kräuter, Samen, leicht verdauliches Getreide und ganz wichtig: Hamster brauchen dringend tierisches Eiweiß, z.B. Mehlwürmern, Seidenraupen, hartgekochte Eiern… 
 Um die&amp;nbsp; Ernährung qualitativ und ausgewogen zu gestalten und Nährstoffdefiziten vorzubeugen, bieten sich hierfür unsere speziellen, auf Hamster abgestimmte Futtermischungen an. Die Zähne der Hamster wachsen lebenslang. Um sie&amp;nbsp; auf natürliche Art abschleifen&amp;nbsp; zu können, helfen dem Hamster unbehandelte Knabberstangen aus verschiedenen Hölzern.   
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2019-11-04T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Igel </title>
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                  &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
  Wo leben Igel und was sollten wir über sie wissen?  
 Igel stehen unter Naturschutz! Deshalb dürfen sie nur vorübergehend und nur, wenn sie unter  500 g wiegen, verletzt oder krank sind, zuhause gehalten werden! 
 Igel sind Einzelgänger und gelten als Omnivoren/Allesfresser. In freier Natur ernähren sie sich von Insekten, Käfern, Würmern, Schnecken, Spinnen usw. Idealerweise haben Igel im Garten Zugang zum Kompost. Darin finden sie zusätzlich allerlei Schmackhaftes, wie z.B. Obstabfälle für ihre Versorgung. Bis Ende November sollten Igel selbst ausreichend Futter finden, damit auch Jung-Igel auf über 500 g Gewicht kommen und somit für den Winterschlaf gewappnet sind.  Igel besitzen keine Haare und kein Fell. Ihr „Haarkleid“ besteht aus verhornten Haaren in Form von bis zu 8000 Stacheln pro Tier. Ihre Stacheln werden regelmäßig erneuert und gewechselt, ohne dass dabei kahlen Stellen auftreten. In Gefahrensituationen rollt sich der Igel zusammen und stellt seine Stacheln als Abwehr gegen den Feind auf. 
 Leider können sich auf einem Igel bis zu 100 Flöhe und unzählige Zecken einnisten. Da Igel jedoch Selbstbespeicheler sind und sich abschlecken, sollte man den Igel niemals großflächig nicht mit Flohpuder- oder Parasitensprays benetzen. Ein wohlgenährter Igel kann bis zu 30 cm lang werden und bis zu 1,5 kg schwer. 
 Die Lebenserwartung eines Igels liegt bei bis zu 10 Jahren. Die Körper-Kerntemperatur eines Igels liegt bei 35° Grad und fällt während des Winterschlafes auf 1,5° Grad herab. Sein Herz schlägt ca. 180 mal pro Minute – während des Winterschlafes nur noch ca. 10 mal. Hat ein Igel einen geeigneten Partner gefunden, kann er 1-2 mal im Jahr je 2 bis 6 Igelbabys werfen. Typisch für Igel ist ihr empfindliches Gehör (sie hören sogar Ulltraschalltöne) und ihre ausgeprägte Lautäußerung. So hören wir Igel oft laut schmatzen, schnüffeln und schnaufen, fauchen, husten (Achtung – Verdacht auf Lungenwürmer) oder in Gefahrensituationen auch ein lautes Keckern oder Schreien. Fühlt ein Igel sich bedroht, führt dies oft zu schnellen Abwehrreaktionen wie beißen. 
 &amp;nbsp; 
   Wie sieht eine vorrübergehende Haltung zuhause aus?  
 Wer einen Igel wegen Krankheit oder Untergewicht vorübergehend bei sich zuhause aufnimmt,&amp;nbsp; sollte dringend ein paar Punkte berücksichtigen: 
 - als Behausung brauchen Igel einen Unterschlupf in Form einer Kiste oder einer Höhle. Den Boden&amp;nbsp;  &amp;nbsp; kann man z.B. mit Zeitungspapier auslegen oder mit Heu und Stroh einstreuen. Der Auslauf sollte  &amp;nbsp; mindestens 2 qm Fläche betragen. Sehr gut ist es, in den Auslauf eine raue Steinplatte zu legen,&amp;nbsp;  &amp;nbsp; über die der Igel laufen muss. So kann er seine Krallen automatisch abnützen, da diese unaufhörlich  &amp;nbsp; wachsen und bei übermäßigem Wachstum ansonsten von Hand gekürzt werden müssten. 
 - die geeignete Umgebungstemperatur sollte zwischen 18° und 22° Grad liegen. Im Winterschlaf  &amp;nbsp; jedoch muss man die Temperatur unter 6 °Grad halten, damit der Igel nicht zwischenzeitlich&amp;nbsp;  &amp;nbsp; erwacht und dadurch zu viel Energie verbraucht. 
 - da Igel nachtaktive Tiere sind, sollten sie immer abends gefüttert werden. Als Aufbaufutter bietet&amp;nbsp;  &amp;nbsp; sich als Erstversorgung Feuchtfutter für Katzen, hartgekochte Eier, rohes Rinderhack, Haferflocken,&amp;nbsp;  &amp;nbsp; reifes Obst, Karotten etc. an. Damit der Igel jedoch mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird,  &amp;nbsp; haben wir unser ideal zusammengesetztes Igelfutter entwickelt (s.u.). 
 - Igel neigen dazu, schnell übergewichtig zu werden. Deswegen muss man darauf achten, den Igel&amp;nbsp;  &amp;nbsp; nicht zu überfüttern. Zu viel Gewicht kann zu Leberverfettung und zu Störungen im  &amp;nbsp; Bewegungsapparat führen. 
 - stellen Sie ausreichend Wasser für den Igel zur Verfügung. Aber niemals Kuhmilch! Nicht einmal in&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp; verdünnter Form verträgt ein Igel Kuhmilch! Die darin enthaltene Lactose führt zu  &amp;nbsp; lebensbedrohlichen Durchfällen! 
 &amp;nbsp; 
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            <title type="text">Kanarienvogel </title>
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                 &amp;nbsp; 
  Woher stammt der Kanarienvogel und was sollten wir über ihn wissen?  Ursprünglich lebten die Kanarienvögel auf den Inseln La Palma, Teneriffa, Gran Canaria... Inzwischen aber sind die leuchtend gelben und singfreudigen Vögel in vielen unserer Wohnzimmer zuhause. In freier Natur leben Kanarienvögel immer in ganzen Schwärmen. Bei der Haltung zuhause sollten diese wunderschönen Vögel jedoch mindestens als Paar gehalten werden. 
 Kanarienvögel sind sehr begabte Sänger. Sie haben ein ausgeprägtes Gedächtnis und speichern viele Arien ab. Zudem verfügen sie über ein gutes Hörvermögen und ahmen gerne die Lieder anderer Vögel nach.  Die Lebenserwartung der Kanarienvögel liegt bei ca. 12 Jahren. 
   Wie sieht eine artgerechte Haltung zuhause aus?  Als Wohnraum unserer zweibeinigen Kanarien bietet sich eine große Voliere an, in der die Vögel wenigstens ein bisschen umherfliegen können. Wobei die Vögel es nicht nur lieben, sondern auch dringend für das Training ihrer Muskeln und Flügel brauchen, sich täglich frei im Zimmer bewegen zu dürfen. Das Mindestmaß des Käfigs für ein Pärchen beträgt mindestens 0.5 m², je größer – desto besser! Die Voliere sollte ausgestattet sein mit Sitzstangen aus Naturästen und Zweigen in verschiedenen Stärken, damit die Vögel ihre Zehen durch das unterschiedliche Greifen trainieren können und sich daran auch ihre Krallen physiologisch abnutzen. 
 Als Standort sollte der Käfig auf einer Kommode oder einem speziellen Gestell in erhöhter Position und stets im Tageslicht, jedoch geschützt vor direkter Sonnenbestrahlung, stehen. Da die Vögel empfindlich auf Wind reagieren, bitte die Voliere an einem zugfreien Ort platzieren.  Im Käfig selbst benötigen die Vögel einen stabilen Futternapf sowie einen Wassernapf oder einen Wasserspender. Dazu eine Sepiaschale zum 
 Schnabel wetzen und einen Mineralienstein zur freiwilligen Aufnahme von notwendigen Mineralstoffen. Spezieller Vogelsand für den Boden – zusätzlich partiell vermischt mit notwendiger Vogelkohle und Vogel-Grit (dient als Verdauungshilfe), ein Badehäuschen für ihre geliebten Reinigungsprozeduren und vielleicht noch ein Stückchen Pickwiese zum Spielen, Beschäftigen und Körner picken. Sehr gerne klettern Kanarienvögel auch und freuen sich über Treppchen und Leitern, Schaukeln, Glöckchen, sowie über Weidetunneln, in die sie sich gerne hin und wieder zurückziehen. 
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  Was benötigen unsere Kanarienvögel außerdem im Alltag?  Natürlich täglich frisches Wasser! 
 Als geeignetes Futter für die Kanarienvögel bietet sich ein Spezial-Kanarienfutter, zusätzlich verfeinert mit etwas Obst (außer Zitrusfrüchte), Gemüse (kein Kohl und auch keine Hülsenfrüchte, ebenso keine Avocado) oder Kräutern an. Darin sind sämtliche Nährstoffe, die der Stoffwechsel dieser Tiere braucht, enthalten. Auch über Kolbenhirse wird sich jeder Kanarienvogel stets freuen und sich gleich eifrig ans Picken machen. 
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                            <updated>2019-11-04T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Kaninchen </title>
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                 &amp;nbsp; 
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  Woher stammen Kaninchen und was sollten wir über sie wissen?  Kaninchen stammen ursprünglich aus Südeuropa. Sie sind sogenannte Höhlentiere mit einer optimalen Umgebungstemperatur von 18° Grad. Sie sind sehr beliebte und gesellige Tiere, die&amp;nbsp; gerne auch in größeren Gruppen zusammen leben und ebenso bei uns als Heimtiere&amp;nbsp; nicht alleine gehalten werden sollten. Mindestens einen Partner braucht ein Kaninchen, um nicht einsam dahin zu vegetieren. Idealerweise hält man als Paar einen kastrierten Rammler&amp;nbsp; mit einer Häsin. Gewöhnt man Geschwister noch vor der Geschlechtsreife aneinander, können auch diese Gruppen wunderbar miteinander leben. Absolut wichtig ist es jedoch, alle&amp;nbsp; Rammler rechtzeitig zu kastrieren. Ansonsten vermehren sich die Tiere in rasender Geschwindigkeit. 
 Richtig aktiv werden unsere Kaninchen, wenn die Dämmerung einsetzt. Kaninchen sind keine Nagetiere, sondern gehören&amp;nbsp; zu den Hasenartigen. Der wichtigste Unterschied zu den Nagern ist ein zweites Paar Schneidezähne im Oberkiefer mit einem Paar kleiner stiftartiger Zähne. Die Lebenserwartung unserer Kaninchen liegt in etwa bei bis zu 12 Jahren. 
 &amp;nbsp; 
  Wie sieht eine artgerechte Haltung zuhause aus?  Als Behausung für unsere Kaninchen bietet der Fachhandel spezielle Kaninchenkäfige an. Da sich Kaninchen sehr gerne und viel bewegen, braucht ein&amp;nbsp; Tier jedoch&amp;nbsp; mindestens 2 qm Platz. Je mehr, desto besser! Unsere Kaninchen wollen beschäftigt sein. Sie mögen spielen, klettern, sich verstecken und dazu brauchen sie Höhlen oder Häuschen, Heutunnel und unbehandelte Knabberhölzer sowie&amp;nbsp; Artikel zum Spielen. 
 Kaninchen lieben es, sich frei in einem Zimmer bewegen zu dürfen. Bitte unbedingt darauf achten, dass sie nicht beginnen, an Tapeten, Elektrokabeln oder Zimmerpflanzen zu knabbern! Dürfen Kaninchen in den warmen Sommermonaten ihr Gehege nach draußen verlagern, müssen sie dringend vor direkter Sonnenbestrahlung geschützt werden. Als Höhlenbewohner und Dämmerungstiere haben Kaninchen eine optimale Umgebungstemperatur von 18° Grad. Ab 25° Grad wird es bereits kritisch. Eine Überhitzung - vielleicht sogar verbunden mit dadurch entstehendem Stress - kann tatsächlich beim Kaninchen zum plötzlichen Herztod führen. Auch vor Wind und Nässe, und vor allem vor „Angreifern – wie Nachbars Katze :) sollten Kaninchen dringend geschützt sein. Da Kaninchen ziemlich kräftig mit ihren Hinterläufen schlagen und klopfen können, sollte man sie nicht im Nackengriff hochheben. Lieber eine Hand unter den Bauch schieben und mit der zweiten Hand die Hinterläufe am Körper fixieren. Bei sehr&amp;nbsp; heftigen Klopfbewegungen kann es mitunter sogar zu einer Luxation (Auskugeln) kommen. 
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  Was benötigen Kaninchen außerdem im Alltag?  Einen Futter- und einen Wassernapf aus Keramik oder Glas. Selbstverständlich täglich gefüllt mit frischem Wasser sowie regelmäßige frische Einstreu aus Stroh und Heu und evtl. Katzenstreu für eine Klo-Ecke. Kaninchen gehören zu den Herbivoren/Pflanzenfressern. 
 Wichtig für die gesunde Ernährung ist ausreichend frisches Heu, dazu gerne Gemüse, Salat und Kräuter. Vorsicht ist nur geboten bei frischen Kräutern. Bitte langsam mit der Fütterung im Frühjahr beginnen. Kaninchen leiden leider sehr schnell an aufgeblähtem Bauch (Trommelsucht) und brauchen ein paar Tage, damit sich ihr Verdauungstrakt an Frischfutter gewöhnen kann. 
 Als Zusatzfuttermittel sollte man Kaninchen nur hochwertiges, leicht verdauliches Kaninchenfutter anbieten. Mit unseren verschiedenen Futtermischungen, ohne künstliche Zusatzstoffe, bieten wir Kaninchen sämtliche Nährstoffe, die sie für ein gesundes Leben brauchen. Zusätzlich sorgen wir für einen natürlichen Zahnabrieb (da die Zähne der Kaninchen lebenslang wachsen). 
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                            <updated>2019-11-04T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Maus </title>
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                 &amp;nbsp; 
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  Woher stammen Mäuse und was sollten wir über sie wissen?  Mäuse gehören zu der Gattung der Nagetiere und stammen ursprünglich aus Asien. Von dort kamen sie nach Europa und weiter bis nach Nordamerika. Somit leben unsere Mäuse mittlerweile in der ganzen Welt. Mäuse, die in Menschennähe – aber wild - leben, sind meist nachtaktiv. Tagsüber verstecken sie sich lieber und warten, bis sie sicher sind. Unsere Hausmaus als Haustier jedoch ist zu jeder Tages- oder Nachtzeit aktiv 
 Inzwischen unterscheiden wir ca. 40 verschiedene Maussorten. Als Haustier werden meist Springmäuse, Tanzmäuse, Wüstenrennmäuse und Farbmäuse gehalten. Die typische graue Maus haust zwar oft in Menschennähe, wird aber nicht als Kuschel-Haustier gehalten, sondern eher als ungebetener Gast angesehen. Mäuse leben von Natur auf in Gruppen. Als Kommunikation untereinander verständigen sich Mäuse mit Tönen, die wir als Mensch nicht wahrnehmen können. 
 In menschlicher Obhut baut eine Maus tatsächlich ein inniges Verhältnis zu ihrem Menschen auf. Sie ist sehr freundlich und liebt es, von ihrem Menschen getragen und gestreichelt zu werden. Als Zeichen ihrer Zuneigung putzt und beknabbert sie sogar die Hand ihres menschlichen Freundes. Mäuse sind sehr reinliche Tiere, die sich mehrmals am Tag gründlichst ihrer Körperpflege widmen! In ihrer Behausung schaffen sie sich sogar eigene Schlaf- und Fressplätze.  Mäuse sehen schlecht, dafür hören, riechen und schmecken sie sehr gut. Die Lebenserwartung unserer Mäuse liegt – je nach Art – zwischen 2 und 5 Jahren. Ihre Körpergröße beträgt bis zu 11 cm und – je nachdem, um welche Maus es sich handelt, können sie bis zu 35 Gramm schwer werden (eine Zwergmaus z.B. wird aber nur ca. 2 Jahre alt, höchstens 8 cm lang und nur bis 11 g schwer). 
   Wie sieht eine artgerechte Haltung zuhause aus?  Mäuse wollen niemals alleine gehalten werden. Bitte unbedingt mindestens ein gleichgeschlechtliches Paar oder ein Weibchen und ein kastriertes Männchen zusammenhalten. Gerne leben Mäuse auch in größeren Gruppen harmonisch miteinander. Lebt allerdings ein unkastriertes Männchen in der Gruppe, können die Mäusedamen das ganze Jahr über für Nachwuchs sorgen. Pro Wurf gebären sie im Durchschnitt 6 Junge (manchmal aber auch bis zu 12 Junge). 
 Als Lebensraum für unsere Hausmäuse bieten sich besser Terrarien als Käfige an. Zum einen, weil die Gitterabstände an Käfigen meist zu groß sind und sich die Mäuse dadurch selbst ein und aus bewegen könnten. Zum anderen, weil Mäuse gerne buddeln und ihre Einstreu so im ganzen Zimmer verteilen würden. Wichtig jedoch ist, dass ein Terrarium ausreichend belüftet ist, da sich ansonsten der Ammoniakgeruch der Tiere nicht verflüchtigen kann. Für ein Mäusepärchen sollte ausreichend Platz zur Verfügung stehen, mindestens ein knapper qm pro Paar. 
 Ihr Platz sollte windgeschützt stehen und nicht direkter Sonnenbestrahlung ausgesetzt sein. Mäuse halten sich meist am Boden auf und graben sich gerne eigene Bauten. Daher ist es wichtig, den Boden dick mit natürlichen Säge- oder Pressspänen einzustreuen. Da Mäuse sich gerne bewegen und klettern, sind Kletterstangen aus naturbelassenem Holz, Seile, Heutunnel, Laufräder mit geschlossenem Boden etc. ideal als Zeitvertreib. Dazu einen eigenen Fressplatz und ein Häuschen zum Zurückziehen und Schlafen. Und natürlich je einen stabilen Futter- und Wassernapf (oder auch eine Trinkflasche). 
   Was benötigt unsere Hausmaus außerdem im Alltag?  Mäuse gehören zu den Omnivoren/Allesfressern. Sie fressen Körner, Pflanzen, Wurzeln, Blätter, Samen, aber auch gerne Fleisch, Insekten und Käse… Eine von Menschen gehaltene Hausmaus frisst so gut wie alles aus dem menschlichen Vorrat. 
 Als artgerechtes Futter gibt es spezielles Maus-Futter mit sämtlichen Nährstoffen, die diese Tiere zur Gesunderhaltung brauchen. Mäuse gehören zu den Nagetieren und ihre Zähne wachsen ein Leben lang. Aus diesem Grund sollte man ihnen ungespritzte Knabberstangen aus verschiedenen Hölzern anbieten, an denen sie ihre Zähne physiologisch abschleifen können. 
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            <title type="text">Meerschweinchen </title>
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                 &amp;nbsp; 
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  Woher stammen Meerschweinchen und was sollten wir über sie wissen?  Meerschweinchen gehören zu den Nagetieren. Sie stammen ursprünglich aus Südamerika und sind sehr gesellige Tierchen. Meist leben sie in einer Gruppe mit einem Männchen und mehreren Weibchen harmonisch zusammen. Sie werden in der Dämmerung aktiv und gehören zu den Höhlentieren. 
 Meerschweinchen sollten nicht alleine gehalten werden, sondern mindestens als Paar. Noch wohler fühlen sie sich jedoch in einer Gruppe mit mehreren Gleichgesinnten. Wichtig ist hierbei jedoch, die Männchen rechtzeitig kastrieren zu lassen. Die Lebenserwartung der Meerschweinchen liegt bei ca. bis zu 8 Jahren. Auch wenn unsere Meerschweinchen äußerst drollig aussehen, sind sie nicht besonders gut als Kuscheltiere geeignet. Sie möchten nicht gerne getragen und/oder geknuddelt werden. 
  Wie sieht eine artgerechte Haltung zuhause aus?  Das Heim/das Gehege der Meerschweinchen sollte pro Tier mindestens 1.0 bis 1.5 qm groß sein, damit sie sich ausreichend bewegen können. Bei einer größeren Gruppe bietet sich da natürlich ein eigenes Meerschweinchen-Zimmer perfekt an. Als Einstreu bietet sich Stroh, Heu oder Sägespäne an. 
 Meerschweinchen lieben es, sich zu verstecken und sich manchmal auch in eine Höhle zurückzuziehen. Deshalb sollten Meerscheinchen immer Häuschen, Höhlen oder Heutunnel&amp;nbsp; angeboten werden.  Dürfen die Meerschweinchen im Frühling und&amp;nbsp; Sommer in ein Außengehege umziehen, ist darauf zu achten, dass sie vor direkter Sonne, Wind und Niederschlägen geschützt stehen sollen. Als Nager wachsen die Zähne der Meerschweinchen ein Leben lang und deshalb ist es hilfreich, ihnen verschiedene Knabberhölzer zum Beknabbern anzubieten, an denen sie sich auf natürliche Art und Weise ihre Zähne abschleifen können. 
 Reinlich sind Meerschweinchen nicht gerade, deshalb ist es wichtig, ihr Gehege ausreichend einzustreuen und regelmäßig gründlich zu reinigen. Eine Besonderheit der Meerschweinchen ist ihre Art, sich lautstark mitzuteilen. Sie pfeifen, gurren, quietschen etc., um damit ihre Gefühlslage mitzuteilen. Das kann in einem Rudel mitunter sehr laut und lustig werden ;-)  Da sie aber durch ihre Sprache auch Schmerzen und Unwohlsein ausdrücken, ist es wichtig, sie gründlich zu beobachten und ggf. schnell einzugreifen. 
 Eine weitere Besonderheit ist, dass Meerschweinchen ihren eigenen Blinddarmstuhl direkt vom After wegfressen. Auf diese Weise resorbieren sie viele Nährstoffe aus ihrer Nahrung&amp;nbsp; und decken damit&amp;nbsp; ihren Bedarf an Vitamin B + K. Leider können Meerschweinchen kein Vitamin-C selbst synthetisieren. Darum muss dieser Tierart Vitamin-C immer extra über die&amp;nbsp; Nahrung zugeführt werden.&amp;nbsp; 
  Was benötigen Hamster außerdem im Alltag?  Wie bei allen Herbivoren/Pflanzenfressern sollte stets qualitativ hochwertiges und frisches Wiesenheu zur ständigen Verfügung stehen. Zusätzlich Gras, Kräuter, Salat, Gemüse, Obst. Zudem natürlich ein Wassernapf mit täglich frischem Wasser und ein Futternapf – beide am besten aus Keramik oder Kunststoff, um keine Schäden durch Benagen zu verursachen. 
 Da wir unseren Meerschweinchen – wie erwähnt – Vitamin-C gesondert zuführen müssen, eignet sich als Zusatzfutter am besten eine speziell auf Meerschweinchen abgestimmte Futtermischung - nebst frischem Obst und Gemüse mit hohem Vitamin-C-Gehalt. Idealerweise bieten wir ihnen unsere speziellen Futtermischungen, ohne künstliche Zusatzstoffe, dafür mit einem extra hohen Gehalt an Vitamin C.  Das tägliche Angebot ergänzen wir&amp;nbsp; mit unbehandelten Knabberhölzern und/oder mit Produkten, bei denen sie sich spielerisch ihr Futter „erarbeiten“. 
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            <title type="text">Nymphensittich </title>
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                 &amp;nbsp; 
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  Woher stammen Nymphensittiche und was sollten wir über sie wissen?  
 Der Nymphensittich gehört zu der Familie der Papageien und wird den Kakadus (Cacatuidae) zugeordnet.  Er stammt ursprünglich aus Australien und kam erst ab 1845 nach Europa. Mittlerweile werden sie nicht mehr importiert, sondern stammen ausschließlich aus Nachzuchten aus Europa. In freier Natur leben Nymphensittiche immer in ganzen Schwärmen. Sie sind sehr freundliche Vögel, die sich äußerst gut mit ihren Artgenossen verstehen. 
 Nymphensittiche sind hervorragende Flugkünstler, die lange Strecken ohne Pausen fliegen können. Ihre Hauptaktivitätszeit ist der Tag, vor allem der Nachmittag. Bei der Haltung zuhause sollten diese liebevollen und gelehrigen Pfeifer und zudem äußerst geselligen Vögel mindestens als Paar oder in Kleingruppen gehalten werden. Ein Nymphensittich kann aber auch, wenn er als Paar gehalten wird, eine intensive Bindung zu seinem Besitzer aufbauen. 
 In Einzelhaltung kann ein Nymphensittich ziemlich schnell Verhaltensstörungen wie Aggressivität oder Apathie entwickeln. Die Lebenserwartung der Nymphensittiche liegt bei bis zu 20 Jahren.  Ihre Körpergröße beträgt bis zu 35 cm Länge und ihr Gewicht kann bis zu 110 g betragen. Das typische Merkmal der Nymphensittiche ist die Haube auf ihrem Kopf. Ihr Gefieder am Körper ist grau und ihr Kopf ist gelb und hat orangefarbene Flecken an den Ohren. 
 Männchen und Weibchen können sehr leicht unterschieden werden. Während der Kopf des Männchens in kräftigem Gelb strahlt und mit intensiven orangenen Flecken an den Ohren leuchtet, ist der Kopf beim Weibchen grau und hat nur wenige gelbe Akzente. 
 &amp;nbsp; 
  Wie sieht eine artgerechte Haltung zuhause aus?  Als Wohnraum unserer Flugkünstler bietet sich eine große Voliere an, in der die Vögel wenigstens ein bisschen umherfliegen können. Wobei die Vögel es nicht nur lieben, sondern auch dringend für das Training ihrer Muskeln und Flügel brauchen, sich täglich frei im Zimmer bewegen zu dürfen. Idealerweise geht es in den wärmeren Monaten in eine große, geschützte Außenvoliere, in der sich die Vögel noch etwas freier bewegen können. 
 Die Voliere sollte ausgestattet sein mit Sitzstangen aus Naturästen und Zweigen in verschiedenen Stärken, damit die Vögel ihre Zehen durch das unterschiedliche Greifen trainieren können und sich daran auch ihre Krallen physiologisch abnutzen. In der Wohnung sollte der Käfig auf einer Kommode oder einem speziellen Gestell in erhöhter Position und stets im Tageslicht, jedoch wind- und sonnengeschützt, stehen. 
 Im Käfig selbst benötigen die Vögel einen stabilen Futternapf sowie einen Wassernapf oder einen Wasserspender. Dazu eine Sepiaschale zum Schnabel wetzen und einen Mineralienstein zur freiwilligen Aufnahme von notwendigen Mineralstoffen. Spezieller Vogelsand für den Boden – zusätzlich partiell vermischt mit notwendiger Vogelkohle und Vogel-Grit (dient als Verdauungshilfe), dazu noch ein Stückchen Pickwiese zum Spielen, Beschäftigen und Körner picken. Auch Nymphensittiche baden sehr gerne und benötigen für ihre Reinigungsprozedur ein Badehäuschen. Nymphensittiche bewegen sich generell sehr gerne und freuen sich über Treppchen und Leitern, Schaukeln, Glöckchen, sowie über einen Picktunnel, in den sie sich gerne hin und wieder zurückziehen. 
  Was benötigen unsere Nymphensittiche außerdem im Alltag?  Natürlich täglich frisches Wasser! 
 Als geeignetes Futter für die Körnerfresser bieten sich Sämereien und Hirse, ein Spezial-Nymphensittich-Futter, zusätzlich verfeinert mit etwas Obst (außer Zitrusfrüchte), Gemüse (kein Kohl und auch keine Hülsenfrüchte, ebenso keine Avocado) oder Kräutern an. Damit wird der Nymphensittich mit sämtlichen Nährstoffen, die er benötigt versorgt. 
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            <title type="text">Papageien</title>
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                  (Psittaciformes, Psittacus)  
  Aras, Graupapagei, Amazonen, Kakadus…  
  Woher stammen die verschiedenen Papageien und was sollten wir über sie wissen?  Der Aras stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, Asien und Australien. Seine Körperlänge kann bis zu 1 m betragen, sein Gewicht liegt bei bis zu 1.5 kg und der Aras hat eine Lebenserwartung von bis zu 80 Jahren. Sein typisches Merkmal ist sein kunterbunt gefiedertes Haarkleid in verschiedenen Farben. 
 Der Graupapagei (Kongo-Graupapagei) stammt ursprünglich aus Afrika. Seine Körperlänge beträgt bis zu 40 cm, sein Gewicht liegt bei bis zu 450 g. Der Kongo-Graupapagei wird bis zu 70 Jahre alt. Sein Federkleid schimmert in verschiedenen Grautönen, die Schwanzfedern des edlen Vogels verlaufen in einem wunderschönen rot. Der Schnabel ist schwarz. 
 Amazonen kommen von den Karibikinseln und aus Süd- und Mittelamerika. Die größte Art der Amazonen – die Kaiseramazone – kann bis zu 45 cm lang und bis zu 900 g schwer werden. Ihre Lebenserwartung liegt bei ca. 80 Jahren.  Das Gefieder der Amazonen ist meist grün gefärbt. Rote, blaue und gelbe Farben schimmern an Kopf, Flügeln und Schwanzfedern. 
 Kakadus stammen ursprünglich aus Indonesien. Ihre Körperlänge beträgt bis zu 50 cm, ihr Gewicht bis zu 900 g, ihre Lebenserwartung bis zu 70 Jahren. Es gibt verschiedene Arten der Kakadus. Die meisten besitzen ein weißes, helles rosarotes oder graues Federkleid, versehen mit Farbakzenten in rot, pink oder gelb auf dem Kopf oder in den Flügeln. Typisches Merkmal der Kakadus ist ihre Federhaube auf dem Kopf, die sie legen und wieder aufrichten können. 
  Typisch für alle Papageien sind vier Zehen pro Fuß, wobei zwei Zehen nach vorne zeigen und zwei Zehen nach hinten gerichtet sind. Dadurch können alle Papageien hervorragend klettern. Papageien gehören zu den Schwarmtieren und sollten deshalb nie alleine gehalten werden. Außerdem bauen einige Papageienarten einen engen Bezug zu ihren Besitzern auf und sind Meister im Nachahmen menschlicher Wörter und/oder auch Liedern. 
   Wie sieht eine artgerechte Haltung zuhause aus?  Als Wohnraum für unsere Papageien dient idealerweise eine große Außenvoliere und/oder für die kalten Monate ein eigenes Zimmer. Papageien fliegen nicht nur gerne und viel, sie sind auch wahre Kletterkünstler. Die Voliere sollte ausgestattet sein mit Ästen und Zweigen, kleinen Bäumen,&amp;nbsp; Sitzstangen aus Naturästen und Zweigen in verschiedenen Stärken, damit die Vögel ihre Zehen durch das unterschiedliche Greifen trainieren können und sich daran auch ihre Krallen physiologisch abnutzen. Perfekt sind ebenso große Sitzbäume, starke Seile und Taue, Leitern und Treppen zur Bewegung. Papageien freuen sich sehr über viele verschiedene Spielzeuge, die sie mit ihren großen Schnäbeln allerdings schnell zerlegen und somit viel Nachschub benötigen. 
 Zudem brauchen die Vögel einen stabilen Futternapf sowie einen Wassernapf (besser mehrere) oder Wasserspender. Dazu eine Sepiaschale zum Schnabel wetzen und einen Mineralienstein zur freiwilligen Aufnahme von notwendigen Mineralstoffen. Spezieller Vogelsand für den Boden – zusätzlich partiell vermischt mit notwendiger Vogelkohle und Vogel-Grit dient als Verdauungshilfe. Vielleicht noch ein Stück Pickwiese – versehen mit Samen und Nüssen – zum Beschäftigen und Picken, einen Picktunnel, verschiedene Schlemmer-Glocken, Schlemmer-Schaukeln etc., damit keine Langeweile aufkommt. Da sie für ein Badehäuschen zu groß sind, sollte man die bunten Gesellen schon bald an eine wöchentliche, lauwarme Wasserdusche mit einer Sprühflasche gewöhnen. 
  Was benötigen unsere Papageien außerdem im Alltag?  Natürlich täglich frisches Wasser! 
 Als geeignetes Futter für unsere Papageien zuhause gibt es verschiedene Spezialfuttermischungen für die jeweilige Spezies. Zusätzlich können diese verfeinert werden mit etwas Beeren und Obst (außer Zitrusfrüchte), Gemüse (kein Kohl und auch keine Hülsenfrüchte, ebenso keine Avocado), Samen, verschiedene Nüsse, Hagebutten, Kräuter, Blüten, Wurzeln und hin und wieder auch ein bisschen gekochtes Ei. Damit werden die jeweiligen Papageienarten mit sämtlichen Nährstoffen, die sie benötigen, versorgt. Verschiedene Papageienarten wie z.B. der Aras freut sich auf seinem Speiseplan auch sehr über verschiedene Insekten und Insektenlarven. Amazonen benötigen unbedingt eine fettarme Nahrung! Sonnenblumenkerne oder Pinienkerne sollten deshalb nicht in ihrem Futternapf landen. 
  Allen Papageienarten sollte hin und wieder auch ein frisches Keimfutter zur Verfügung gestellt werden. Dadurch werden sie mit einem großen Angebot an verschiedenen Vitaminen versorgt. Keimfutter jedoch muss wegen der Gefahr der Schimmelbildung innerhalb weniger Stunden entweder vollständig gefressen oder entsorgt werden. &amp;nbsp;Papageien in der Brutzeit benötigen zusätzlich zu einem ausgewogenen Speiseplan noch Ei-Futter. 
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            <title type="text">Wellensittich </title>
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  Woher stammen Wellensittiche und was sollten wir über sie wissen?  Der Wellensittich gehört zu der Familie der Papageien (Psittacidae) und stammt ursprünglich aus Australien. Erst im 19.Jahrhundert kamen die kleinen, munteren und sehr redseligen Vögel nach Europa. In freier Natur leben Wellensittiche immer in ganzen Schwärmen. Bei der Haltung zuhause sollten diese farbenprächtigen und äußerst geselligen Vögel jedoch mindestens als Paar oder in Kleingruppen gehalten werden. Einen Wellensittich alleine zu halten könnte früher oder später zu Verhaltensstörungen des Vogels führen. 
 Wellensittiche sind kleine Quasselstrippen und teilen sich den ganzen Tag über gerne mit. Die Lebenserwartung der Wellensittiche liegt bei bis zu 15 Jahren.  Ihre Körpergröße beträgt bis zu 18 cm Länge und ihr Gewicht kann bis zu 40 g betragen. Das Unterscheidungsmerkmal zwischen den Geschlechtern ist die Farbe ihrer Wachshaut oberhalb des Schnabels. Die Wachshaut des Hahnes ist blau, die der Henne bräunlich. 
   Wie sieht eine artgerechte Haltung zuhause aus?  Als Wohnraum unserer munteren Wellensittiche bietet sich eine große Voliere an, in der die Vögel wenigstens ein bisschen umherfliegen können. Wobei die Vögel es nicht nur lieben, sondern auch dringend für das Training ihrer Muskeln und Flügel brauchen, sich täglich frei im Zimmer bewegen zu dürfen. Das Mindestmaß des Käfigs für ein Pärchen beträgt mindestens 0.6 m², je größer – desto besser! Die Voliere sollte ausgestattet sein mit Sitzstangen aus Naturästen und Zweigen in verschiedenen Stärken, damit die Vögel ihre Zehen durch das unterschiedliche Greifen trainieren können und sich daran auch ihre Krallen physiologisch abnutzen. 
 Als Standort sollte der Käfig auf einer Kommode oder einem speziellen Gestell in erhöhter Position und stets im Tageslicht, jedoch geschützt vor direkter Sonnenbestrahlung, stehen. Da die Vögel empfindlich auf Wind reagieren, bitte die Voliere an einem zugfreien Ort platzieren.  Im Käfig selbst benötigen die Vögel einen stabilen Futternapf sowie einen Wassernapf oder einen Wasserspender. Dazu eine Sepiaschale zum Schnabel wetzen und einen Mineralienstein zur freiwilligen Aufnahme von notwendigen Mineralstoffen. Spezieller Vogelsand für den Boden – zusätzlich partiell vermischt mit notwendiger Vogelkohle und Vogel-Grit (dient als Verdauungshilfe), ein Badehäuschen für ihre geliebten Reinigungsprozeduren und vielleicht noch ein Stückchen Pickwiese zum Spielen, Beschäftigen und Körner picken. 
 Wellensittiche klettern gerne und freuen sich über Treppchen und Leitern, Schaukeln, Glöckchen, sowie über Weidetunneln, in die sie sich gerne hin und wieder zurückziehen. 
  Was benötigen unsere Wellensittiche außerdem im Alltag?  Natürlich täglich frisches Wasser! 
 Als geeignetes Futter für die Körnerfresser bieten sich Sämereien und Hirse, ein Spezial-Wellensittichfutter, zusätzlich verfeinert mit etwas Obst (außer Zitrusfrüchte), Gemüse (kein Kohl und auch keine Hülsenfrüchte, ebenso keine Avocado) oder Kräutern an. Damit wird der Wellensittich mit sämtlichen Nährstoffen, die er benötigt versorgt. 
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